Jetzt für FSJ bewerben

Das Nienburger Kulturwerk sucht zum 1. September einen jungen Menschen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Kultur. Bewerben kann sich jede und jeder, der Lust hat, ein Jahr lang im Nienburger Kulturwerk mitzuarbeiten und dabei neue Menschen, Projekte und Tätigkeiten kennenzulernen.

Noch bis zum 15. März können sich Interessierte direkt über das FSJ-Portal https://freiwilligendienste-kultur-bildung.de/ anmelden.

Anna Lea Müller macht seit September 2020 ihr FSJ im Nienburger Kulturwerk. Hier berichtet sie über ihre bisherigen Erfahrungen.

Was hast du in deinem FSJ bisher gelernt?

Alles Mögliche. Teamfähigkeit, Zeiteinteilung, Organisation und alles andere, was man in einem Arbeitsalltag so lernen kann. Meine Aufgaben sind auch weit verbreitet, von allgemeiner Büroverwaltung, über Archiv- und Social-Media-Arbeit bis zu Künstlerbetreuung habe ich schon von allem etwas gemacht.

Was macht dir besonders viel Spaß?

Die Verantwortung, Unabhängigkeit und das Arbeitsklima. Man geht einfach nicht mit schlechter Laune zur Arbeit, weil man genau weiß, dass alles schon irgendwie funktionieren wird. Außerdem wird man sofort ins Team miteingeschlossen und ehe man es sich versieht, organisiert man plötzlich eine eigene kleine Veranstaltung.

Was nimmst du für die Zukunft mit?

Wie wichtig es ist mit anderen kommunizieren zu können und zu müssen. Vieles läuft über mündliche Absprachen. Es ist auch immer besser, lieber vorsichtshalber noch einmal nachzuhaken, bevor man Fehler macht und es nochmal so lange dauert, diese zu beheben. Im gleichen Atemzug ist es aber auch völlig okay, Fehler zu machen, dass passiert immer mal wieder und schlecht muss man sich deswegen nicht fühlen.

Hat es dir geholfen, deinen Berufswunsch zu konkretisieren?

Ja. Ich kann jetzt viel besser visualisieren, wo meine Stärken und meine Schwächen liegen und wie ich mit ihnen umgehen kann. Zum Beispiel weiß ich jetzt, dass ich höchstwahrscheinlich nicht bei einer Telefon-Hotline arbeiten möchte.

Erzähle uns doch noch etwas über die Seminare, die Du während des FSJ machst.

Ich hatte das Pech derzeit nur an einem Präsenz-Seminar teilnehmen zu können, und zwar das Kennlernseminar. Aber zum Glück war das erste in Präsenz, so hatte man schließlich viel mehr Möglichkeiten, die anderen besser kennenlernen zu können. Alle weiteren Seminare haben ansonsten digital stattgefunden, was aber meiner Meinung nach ziemlich gut umgesetzt wird von der LKJ. Es gibt sowohl Aufgaben für die ganze oder kleinere Gruppe und auch immer wieder Möglichkeiten allein zu arbeiten und sich mit sich selbst und der Zukunft auseinander zu setzen. Außerdem ist es ziemlich cool mit einer Decke um dich herum dich mit den anderen auszutauschen.