Persischstunden

Montag, 8 November 2021 um 20:15

KoKi

Wie weit kann ein Mensch in Extremsituationen gehen, um allein mit der Kraft seines Geistes, seiner Intelligenz sein Leben zu retten?

Gilles ist Jude und wird im besetzten Frankreich von den Nazis aufgegriffen und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Erschießung nur, weil er vorgibt, keine Jude sondern Perser zu sein. Was er nicht weiß, ist, dass der Kommandant des Durchgangslagers, SS-Hauptsturmführer Koch, unbedingt Farsi lernen will und daher einen Perser sucht, der es ihm beibringen kann. Gilles nennt sich fortan Reza und erfindet eine Fantasiesprache, die er als Persisch ausgibt. Damit beginnt ein absurdes Spiel um Betrug, Lüge, Misstrauen. Doch je mehr Wörter Gilles/Reza erfindet, desto mehr verliert er den Überblick.

Es sind komplexe Fragestellungen um Macht und Schuld, die Persischstunden verhandelt. Zugleich hat der Film auch etwas von einer Schelmenkomödie, so gewaltig ist der Erfindungsreichtum Gilles‘, so frech seine Finten, mit denen er versucht, sein Leben zu retten.

v. Vadim Perelman Russland/D 2019 – 120 Min.

Eine Kooperation mit dem Arbeitskreis Gedenken. Der Film wird im Filmpalast am Hafen, Brückenstraße 10, in Nienburg gezeigt.

 

Foto: Alamode Film

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